Der Morgen empfängt uns so richtig nass mit dunklen Wolken rundherum.
Somit packen wir unsere Motorräder, die im Hinterhof des Hotels im Freien stehen, ziehen gleich unsere Regenkombis an, da es jetzt schon zu regnen anfängt und fahren auf Straßen mit tiefen, riesigen Pfützen Richtung Norden zur Grenze nach Russland.
Die 100 km werden im strömenden Regen bei 13 Grad überwunden und schon stehen wir vor der Kasachischen Grenze zur Ausreise.
Es ging alles relativ schnell mit dem bereits gewohnten Szenario. Pässe abgeben, Zettel abgeben, Fahrzeugpapiere vorzeigen, ... und dann weiter zur Fahrzeugkontrolle, wo nichts kontrolliert wurde (außer die Fahrzeugpapiere). Noch mal Ausweiskontrolle mit Stempel und wir waren aus Kasachstan raus.
Von der Russischen Grenze hörten wir im Vorfeld schon sehr viele Geschichten, wie 6 Stunden Wartezeit, intensive Fahrzeug-Kontrollen, …
Unsere Erfahrung an der russischen Grenze war dann folgendermaßen:
Am Schlagbaum Ausweiskontrolle. Hier bekamen wir einen Zettel zum zweifachen Ausfüllen (war aber übersichtlich klein).
Danach mit diesem Zettel zur Ausweiskontrolle incl. Kontrolle der Fahrzeugpapiere.
Abstempeln des Visums.
Zurück zum Motorrad zur Fahrzeugkontrolle. Dabei wurde mit einem Spiegel unter dem Schutzblech und Kühler geschaut und der Deckel von einem Seitenkoffer musste geöffnet werden.
Das war’s – wir waren in 30 Minuten in Russland eingereist.
Die letzten 30 km bis zum Hotel begleitete uns sehr starker Regen.
Wir haben das Gefühl, wieder in der Zivilisation angekommen zu sein. Hier gibt es riesige gepflegte Einkaufszentren und Supermärkte, die bereits von außen als solche erkennbar sind.
Zum Abendessen gab es erst mal Schaschlik mit zwei Ladungen Pommes.
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49. Tag: 1 (17) Länder, 000 km (13xxx km), xh00' (2xxhxx')
Zeitverschiebung zur deutschen Sommerzeit: +5 Stunden
Übernachtung in Russland (Höhe 300 m).
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Hallo ihr drei,
AntwortenLöschenVielleicht könnt ihr euch noch an Doris und Oliver, die euch mit dem
Ensurogespann 2012 in Albanien mal getroffen haben. Bin
begeisterterter Blogleser und fiebere schon jeden Tag auf einen neuen
Eintrag. Spitzenbilder! Und natürlich ist Euer Schreibstil paßt gut.
Mehr Eindrücke der Länder, Städte und Menschen wären gut (gewesen). Wie klappt das Team? Nicht nur über Grenzübergänge und die Hotelsuche schreiben. Das verstehe ich sowieso nicht ganz. 25.- Dollar für solche Löcher auszugeben! Wo bleibt da das Abenteuer?
Weiterhin viel Spaß und Erfolg auf Eurem Trip!
Gruß aus Nürnberg.
OLiver
PS.Und ruhig mehr Bilder von der Transalp
Hallo zusammen,
AntwortenLöschenich habe in den letzten Tagen mit Interesse euren Blog angeschaut.
Meine Rückmeldung an euch: Es ist interessant zu erfahren, wie die Reise so abläuft.
Nicht so amüsant ist es, dass gar nicht alle Personen vorgestellt werden, nahezu nie Fotos von den Reisenden sieht, diese dann auch nur mit Helm. Es bleibt sehr unpersönlich und daher auch nicht so interessant.
Macht auch mal Fotos von Dingen / Situationen des Alltags und nicht nur von einsamen Landschaftsbildern.
Im April hattet ihr geschrieben dass ihr eure Mopeds angepasst habt.
An der 800gs habt ihr einen Kanisterhalter an der Fußraste.
War dies eine gute Idee? Könnt ihr mal ein Bild davon einstellen?
Wie habt ihr dies gebaut? Wie viele Km sollte die 800er durchhalten bis zur nächsten Tanke?
Hat sich die Sache mit der Schutzfolie bisher gelohnt? Was habt ihr dort verwendet?
Scheint mir günstiger, neue Plastikteile zu kaufen. Habe auch eine 800er.
Ihr hattet damals geschrieben, dass es eure Meinung zu den Umbaumassnahmen von unterwegs aus gibt. Macht dies doch einmal.
Was hat sich gelohnt, was hat gefehlt?
Was war genau am Lüfter defekt und wie habt ihr diesen repariert?
Soweit ein paar Ideen von mir,
viel Erfolg euch 3en auf den letzten Metern.
Besonders auch an die Frau, die diese Reise so gut befahren konnte.
Der Froschkönig
Servus Oliver.
AntwortenLöschenSelbstverständlich erinnere ich mich an Euch.
Danke für Dein Interesse an unserem Blog.
Eigentlich haben wir versucht, unsere Eindrücke so gut wie möglich wiederzugeben. Man erlebt jeden Tag so viel, da ist es fast unmöglich, alles in Textform zu bringen.
Die meisten Informationen über Land und Leute stehen bereits in vielen Reiseführer. Somit wollen wir unsere persönlichen Eindrücke und für zukünftige Reisende aktuelle Informationen (z.B. über die Grenzübergänge) weitergeben.
Wir werden aber Deine Tipps aufnehmen und versuchen, noch mehr von unseren Eindrücken darzustellen.
Liebe Grüße aus Russland (auch an Doris).
Wolfgang
.
Servus Froschkönig.
AntwortenLöschenDanke für Deine umfangreiche Rückmeldung.
Wir sind mit dem Internet aufgewachsen und haben so unsere Erfahrungen, die nicht immer positiv waren, gemacht.
Auch wenn es für Dich unpersönlich erscheint, werden wir keine Bilder von uns hier veröffentlichen. Alle Bilder und Namen von anderen Personen, die wir im Blog erwähnen, haben ihr Einverständnis zur Veröffentlichung gegeben.
Dies soll aber nicht heißen, dass wir uns komplett abschotten. Wenn Interesse besteht, dann kannst Du Dich gerne unter MopedUrlaub@Web.de melden. Dann können wir zusätzlichen Informationen weitergeben oder nach unserem Urlaub auch gerne ein Treffen vereinbaren. Wir hoffen, Du verstehst das.
Für den ausführlichen Test der Motorrad An/ und Umbauten muss Du Dich bitte noch etwas gedulden. Er wird auf alle Fälle noch folgen.
Soviel können wir aber bereits schon sagen. Auf der BMW F800GS wurde ursprüngloich der Kanister der Länge nach auf dem Fußraster positioniert. Dies funktioniert aber im Gelände überhaupt nicht, da die Beinfreiheit nach hinten beim Abstützen des Motorrades fehlt. Deshalb wurde dieser wieder abmontiert. Bei der Adventure wurde der Kanister quer montiert. Aber auch hier stört dieser im Gelände. Auf der Straße gibt es keine Probleme.
Auf die 14000 km lag der Spritverbrauch bei den GS'en je nach Strecke zwischen 3,5 und 4,5 Liter/100km.
Benzinversorgungsprobleme gab es noch keine. Auch das 80 Oktan Benzin wurde mit etwas Motorklingeln geschluckt. Für die Mongolei werden wir sehen und berichten.
Die komplette Schutzfolie (wird auch für das Folieren von Autos verwendet) an der ADV kostet so umera 20 Euro. An mehreren Stellen zeigt die Folie bereits durch den Staub leichte Scheuerspuren. Die Plastikteile von BMW oder das Nachlakieren ist sicherlich um einiges teurer.
Unser Problem zum Lüfter hatten wir doch eigentlich ausführlich beschrieben? Eine Kohlebürste hing fest und berührte den Kommutator nicht mehr richtig. Somit lief der Motor nicht mehr.
Liebe Grüße aus Russland.
Wolfgang und Erwin
Danke für die Rückmeldung
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