In der Nacht zeigte sich der Sturm noch mal von seiner besten Seite und rüttelte unaufhörlich an der Jurte. In der Früh waren alle unsere Sachen mit einer dicken Staubschicht bedeckt. Einheimische berichteten, dass so ein Sturm mit 80 bis 100 km/h zu dieser Jahreszeit sehr ungewöhnlich ist.
Dann wurde der Wind am Vormittag schwächer, aber es begann immer wieder zu regnen.
Eigentlich wollten wir hier in dieser Gegend noch einen Tag länger bleiben, um ein paar Fahrten auf den Sanddünen incl. Fotos zu machen.
Da das Wetter sich für die nächsten Tage nicht zum besseren ändern sollte, beschlossen wir, weiter zu fahren.
Während der Fahrt zeigte sich einmal kurz die Sonne, so dass wir dies ausnutzten um wenigstens noch ein paar Dünenfotos zu schießen.
Wir schafften auf den zum Teil sehr heftigen Wellblechpisten die 100 km zum nächsten Ort, wo wir uns mit Proviant und Benzin eindeckten.
Nach weiteren 30 km zum Übernachten wieder das gleiche Spiel: Rechts ab in die Prärie und Zelt aufbauen.
Diesmal kam kein mongolischer Indianer vorbei, aber dessen Pferde machten uns einen Besuch.
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64. Tag: 0 (18) Länder, 146 km (16941 km), 4h22' (283h44')
Zeitverschiebung zur deutschen Sommerzeit: +6 Stunden
Übernachtung in der Mongolei (Höhe 1630 m).
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