Donnerstag, 24. Juli 2014

Die Ruinenstadt Ongiin Khiid

Bei strahlend blauen Himmel und tausend kleinen Fliegen (es war windstill) starteten wir wieder Richtung Wellblech.
Das Unwetter, das uns in der Nacht verschonte, erschwerte heute dafür unsere Fahrt. Es gab Abschnitte, wo auf der Piste frischer, weicher Sand durch den dortigen Regen angeschwemmt wurde. Wir kamen dort so langsam vorwärts, dass uns sogar das Navi fragte, ob es in den „Fußgängermodus“ umschalten soll.

Wir trafen genau um 12 Uhr bei 32 Grad an dieser Ruinenstadt „Ongiin Khiid“ ein.
Nachdem Chingghis Khaan auch hier alles nieder gemacht hat, ersparten wir uns die Besichtigung in der Mittagshitze und machten nur ein paar Fotos vom gegenüberliegenden Hügel aus.


Bei der weiteren Fahrt wiederholten sich alle Pistenzustände.

In einem Ort tankten wir noch mal ein paar Liter vom guten 80 Oktan Benzin.

Um trockenen Fußes auf die andere Seite des Baches zu kommen, gab es eine Fußgängerbrücke, die nach näheren betrachten auch für unsere Motorräder geeignet war.


Die schwarzen Gewitterwolken in Fahrtrichtung ermahnten uns, dass wir die 80 km entfernte größere Stadt nicht mehr erreichen werden. Deshalb wollten wir in der nächsten Ortschaft Wasservorrat für die Übernachtung kaufen.
Diesmal war das aber gar nicht so einfach. In den Regalen stand nur Vodka und in den Kühlschränken nur Cola und Bier. Wir bekamen in 3 Märkten, die wir besuchten, nur eine einzige große Flasche Wasser.

Einige Kilometer hinter dem Ort gleiches Spiel wie immer. Ab in die Pampa, Zelt aufbauen und übernachten.


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69. Tag: 0 (18) Länder, 158 km (17466 km), 4h41' (299h32')

Zeitverschiebung zur deutschen Sommerzeit: +6 Stunden

Übernachtung in der Mongolei (Höhe 1480 m).

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