Der Tag startete heute langsam mit einem ausgiebigen Frühstück am Hotel-Buffet. Beim Packen der Motorräder vor dem Hotel überfielen uns Tausende von kleinen Fliegen, wobei sich einige Mücken inkognito dazu geschummelt haben und gleich unser Blut anzapften. Dies beschleunigte unsere Packmaßnahme erheblich.
An der Stadtgrenze war eine Polizeikontrolle. Schon von Weiten konnten wir am Gesichtsausdruck des Polizisten erkennen, dass wir heraus gewunken werden.
Die Pässe wurden routinemäßig überprüft. Danach bekamen wir noch eine ausführliche russische Wegbeschreibung in die Mongolei. Als wir ihm das GPS System zeigten, grinste er und ließ uns weiterfahren.
Die Landschaft steigerte sich vom flachen Grün ins Bergland mit viel Wald. Auch die Straßen wurden kurvenreicher. Leider nahm auch der Verkehr zu. Unser heutiges Reiseziel liegt inmitten eines Naturschutzgebietes, welches auch massenhaft einheimische Urlauber nutzen.
Der Russische Fahrstil der Autofahrer ähnelt dem Deutschen sehr. Es gibt Fahrer, die träumen so vor sich her und der Verkehr staut sich hinter ihnen. Und dann gibt es die „Rennfahrer“, die mit überhöhter Geschwindigkeit unter Missachtung jeglicher Geschwindigkeitsbegrenzung und Überholverbote vorbeischießen. Dabei ist auch der Gegenverkehr ganz gleichgültig. Aber wehe, eine Polizeistreife ist sichtbar. Dann wird anstatt den erlaubten 50 Innerorts nur noch mit 30 km/h vorbeigekrochen.
Am Abend gab es noch kräftige Gewitter mit Platzregen.
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51. Tag: 0 (17) Länder, 296 km (14589 km), 3h53' (228h24')
Zeitverschiebung zur deutschen Sommerzeit: +5 Stunden
Übernachtung in Russland (Höhe 320 m).
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