Motorrad aufpacken und los ging es dann bei ca. 30 Grad.
Wir mussten erst mal quer durch die Stadt. Tja, unser Navi erkennt scheinbar keine Einbahnstraße und leitete uns genau entgegengesetzt der Straßenführung. Ist aber hier in Aserbaidschan scheinbar kein Problem. Die Autos wichen uns aus und auch die Polizei, die uns entgegen kam, mahnte uns nicht. Also weiter in die entgegengesetzte Richtung.
Das Thermometer kletterte dann im Laufe des Tages auf 32 Grad.
Tanken wird wieder zur Herausforderung. An der Hauptstraße, die wir bald verlassen haben, versuchten wir, mit Kreditkarte zu tanken. Wir waren nicht auf der Bank und hatten also keine aserbaidschanischen Manat. Nach den gestrigen Erfahrungen dachten wir, dass Tanken auf Kreditkarte oder mit Dollar funktionieren würde. Leider falsch. Bei der
nigelnagelneuen Tankstelle gab es nur mit Manat Benzin.
Also zur nächsten Tanke. Diese ist 20 km weiter und bereits schon etwas restaurationsbedürftig. Aber nach längeren Verhandeln konnten wir dann doch mit Dollar bezahlen. Klingt nun einfach, war es aber nicht. Denn es wurden keine kleineren Scheine als 20 $ genommen. Entspricht ca. 20 Liter. Somit mussten wir den Sprit in den Tank und in die Reservekanister verteilen. Anschließend wurden wir zum Tee eingeladen. Also Klamotten aus und Tee trinken. Dann wurden noch Süßigkeiten serviert, viel geredet (obwohl wir leider kein Aserbaidschan können) und eine Menge Fotos gemacht.
Nachdem wir uns loseisen konnten, folgten wir einer gröberen Schotterstraße Richtung Südosten.
Beim nächsten Stopp wurden wir schon wieder zum Tee mit Kekse eingeladen. Der Menschenauflauf wird im Laufe der Zeit bei so einem Halt immer größer und man unterhält sich mit Händen und Füßen. Zum Abschied bekam jeder von uns noch eine große Flasche „aserbaidschanisches“ Wasser geschenkt.
Noch ein paar Eindrücke:
Neben der Straße standen ein paar Wasserbüffel rum. Als wir dem Motorrad vorbei fuhren, ist ein Büffel so erschrocken, dass er sich 2-mal im Kreis drehte und sprang dann flüchtend in die Pfütze.
Uns ist schon aufgefallen, dass scheinbar das Motorradgeräusch bei den Tieren (Schafe, Wasserbüffel, Kühe, Hunde, …) unbekannt ist und den Flucht-Instinkt auslöst.
Aserbaidschanischer Schwertransporter.
Informationsstelle "Radar"
Erdbeerfelder
Heute hatten wir keinen Regen aber schwarzer Himmel mit Gewitter und Blitz rundherum.
Jetzt sitzen wir in einem Spa Hotel am Kaspischen Meer und speisen dort im Restaurant. Auch hier wurden wir von den Einheimischen zum Bier eingeladen.
Aserbaidschan – super nette Leute – DANKE.
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11. Tag: 0 (10) Länder, 366 km (4438 km), 5h38' (62h47')
Übernachtung in Aserbaidschan.
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Servus Zusammen,
AntwortenLöschenIch hoffe euch gehts gut und ihr kommt gut und ohne Zwischenfälle voran? Grüße an alle unbekannter weise und grüße an Erwin vom kompletten Studio �� greez Chris
Servus Chris,
AntwortenLöschenhatten lange kein Internet, deshalb jetzt erst eine Reaktion.
Grüße auch an die Studio-Gang. Ich hoffe ihr seit auch, so wie wir, fleißig am schwitzen.
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