Ab heute werden die Strecken kürzer, (Kilometer betreffend) und zum Teil anspruchsvoller.
Der Grenzübergang Ausreise Türkei kam so spontan, dass wir wieder zurück ins letzte Dorf mussten, um die letzten Türkisch-Lira in Sprit umzuwandeln. Ebenso waren unsere Befürchtungen, dass unser „HGS“ Dauerbrenner der letzten Tage doch noch zum Problem werden könnte. Aber nichts dergleichen. Man muss mehrere Häuschen passieren, wo Pass, Einreisezettel, Fahrzeugschein und grüne Versicherungskarte kontrolliert wurden. Und schon standen wir vor der Georgischen Grenzstation.
Hier nur ein Häuschen, wo ebenso alle oben genannten Papiere geprüft wurden.
Wir sind in Georgien. Noch schnell zur Wechselstube und ein paar Dollar getauscht, um uns dann auf georgischen Teer fortzubewegen. Nachdem die heimische Routenplanung nicht über das Hauptstraßennetz geht, bewegen wir die Motorräder auf zum Teil nicht (mehr) geteerten Nebenstraßen und über einen 2025 Meter hohen Pass. Hinter und über uns der blaue Himmel und vor uns ein dunkles Gewitter, zauberte schon mal einen brillanten Regenbogen zum Greifen nahe in den Himmel. Die geschotterte Passstraße wurde mit Sturzbächen und riesigen Pfützen übersät, so dass die Motorräder nun die richtige Patina erhalten haben und schon eher nach Abenteuer aussehen.
Genächtigt wird in einem Hotel und zum Abendessen gab es heute --- Pizza (musste mal sein).
Hier mal ein paar Bilder:
Die ersten Erfahrungen mit nicht ausschaltenden Zapfsäulen. Das passiert, wenn man auf die Literangaben an der Tanksäule starrt und sich über den hohen Spritverbrauch wundert ...
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7. Tag: 1 (9) Länder, 250 km (3583 km), 5h33' (49h03')
Start in Türkei.
Übernachtung in Georgien.
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