… war grad die Aussage von Helga. Aber dazu später.
Heute ging es gemütlich über hügelige Felder in einer Hochebene in ca. 1800 bis 2100 Meter Höhe an einem Bach entlang. Der Straßenzustand wechselte alle paar Kilometer von einwandfrei auf fast unbefestigt mit ziemlich großen und tiefen Löcher oder der halbe Straßenbelag fehlte komplett. Mehrere Burgen bzw. Reste davon säumten den Weg. Es könnte hier genauso eine Fahrt durch die Highlands sein.
Es ging an zwei größere Seen vorbei, die vermutlich sehr fischreich sind, da überall auf der Straße der Fisch angeboten wurde. Normalerweise winken die Kinder mit den Händen, in dieser Gegend zappelt der Fisch in den Händen der Kinder.
Ein Gewitter erwischte uns dann auch richtig heftig. Es sah so aus, dass wir nur kurz hindurch fahren müssen und deshalb den Regenkombi im Koffer ließen. Diese Entscheidung war leider falsch. Das Gewitter zog mit uns mit und es schütterte immer mehr.
Langsam merkte man am Körper, wo überall das Wasser eindrang. Und das bei einer Temperatur von unter 10 Grad.
Bei einem Stopp trafen wir Jan aus Meissen, der gerade mit seiner Triumph hier in Georgien unterwegs ist. Er gab uns einen Tipp von einer Pension in der Nähe von Tiflis.
Die Daten für das Navi wurden ausgetauscht und wir fuhren dann gemeinsam los. Da das Navi die Straßenzustände nicht erkennt, lockte es uns über eine unbefestigte Straße, die etwas schlammiger wurde. Und nun kommen wir zu der Anfangs erwähnten Aussage:
Keine Bange, alles ist heil geblieben. Solche Ausrutscher werden uns noch des Öfteren passieren.
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8. Tag: 0 (9) Länder, 277 km (3860 km), 4h46' (53h59')
Übernachtung in Georgien.
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