Montag, 26. Mai 2014

Aserbaidschan

Die Fahrt durch Tiflis und weiter über eine Hochebene zur aserbaidschanischen Grenze verlief recht problemlos. Es gab keine Wartezeit bei der Ausreise Georgiens. Bei der Einreise nach Aserbaidschan wurde der Formalismus (wir benötigten hierzu schon unser erstes Visum) zwar deutlich größer, aber wir waren in ca. 30 Minuten an den 4 Schalter durch. An einem der Schalter wurde eine Art Versicherung für das Motorrad abgeschlossen. Es wurde von jedem 10 €! verlangt und das mit grinsendem Gesicht der Zöllner. Man erhielt aber auch eine Rechnung über 10 Manat (aserbaidschanische Währung, welche ca. 9 € entspricht).
Bei der Suche nach einer „kostengünstigen“ Unterkunft kamen wir am Hotelkomplex „Readison“ vorbei. Die Neugier trieb uns doch dort zum Empfang, um den Preis zu erfragen. Das Einzelzimmer 140 € und das Doppelzimmer 160 €. Wohlgemerkt in der einfachen Ausführung. Wir setzten die Suche fort.

Im Ort dann fanden wir ein altes, bzw. sagen wir mal sehr altes Plattenbau-Hotel. Die besten Zeiten musste dieses Hotel vor 50 Jahren gehabt haben. Bei uns in Deutschland würde man so ein baufälliges Gebäude sofort räumen lassen. Hier in Aserbaidschan kann man dafür noch 25 € für das Einzelzimmer und 40 € für das Doppelzimmer verlangen. Wir waren aber so ziemlich die einzigen Gäste.

Abendessen gab es aus dem Supermarkt. Gegessen wird auf dem maroden Balkon des Hotels.

Die Hotelübernachtung konnten wir auch ohne Probleme in Dollar begleichen. Euro und Dollar sind hier sehr gefragt.

Die Temperaturen tagsüber kletterten heute auf ca. 30 Grad.


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10. Tag: 1 (10) Länder, 212 km (4072 km), 3h20' (57h09')

Übernachtung in Aserbaidschan.

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