Kurz nach dem Start kam uns Markus und Hans entgegen, die wir bereits aus Deutschland kannten. Sie starteten ihre Reise in der Mongolei und fahren die ähnliche Route nur entgegengesetzt (http://pamir14.blogspot.de/). Es folgte ein Informationsaustausch (kleiner Ratsch), bevor es weiter auf der Piste mit Sandverwehungen, Kopfsteinpflaster und Wellblech ging.
Es wurde immer gebirgiger und die Piste schlängelte sich den Berg auf über 4000 Meter hinauf.
Die „Freude am Fahren“, wie es bei BMW immer heißt, hielt nicht lange an, denn schon wieder meldete Wolfgangs BMW F800GS den Fehler im Kühlsystem. Der Lüfter lief schon wieder nicht und der Motor wurde heiß. Wir mussten somit öfter „Kühl“-Pausen einlegen.
Eine gelöste Schraube am Koffer sorgte dann auch noch für Klappergeräusche. Das konnte dann Vorort schnell abgestellt werden.
Da keine Dörfer mit Übernachtungsmöglichkeiten in der Nähe waren, gab es Camping am See und wir stellten unsere Zelte in 3850 Meter bei mäßigen und kalten Wind auf.
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36. Tag: 0 (14) Länder, 158 km (10586 km), 4h44' (160h57')
Zeitverschiebung zur deutschen Sommerzeit: +3 Stunden
Übernachtung in Tadschikistan Höhe 3850 m).
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Samstag, 21. Juni 2014
Freitag, 20. Juni 2014
Die erste Panne
Es war eine ruhige Nacht, obwohl noch so einige Übernachtungsgästen bei uns im Zimmer schliefen.
In der Landkarte sind 7 km neben unserer geplanten Route „heiße Quellen“ eingetragen. Dies klang so verlockend, dass wir natürlich dorthin mussten. Diese konnten unsere Erwartungen leider nicht erfüllen. Es gab dort ein Gebäude mit einem Freibecken, in dem sehr stark nach Schwefel riechendes Wasser sprudelte. Soviel wir herauslesen konnten, waren auch noch Zeitangaben vorhanden, wann Frauen und wann Männer dort Einlass haben. Somit zogen wir unverrichteter Dinge weiter.
Auf dem Weg zurück zur Hauptroute frischte der Wind richtig auf und es fing an zu tröpfeln.
Dunkle Regenwolken standen über den Bergen, genau in die Richtung, wo wir auch fuhren. Die Straße wurde nass und wir zogen unsere Regenkombis an. Wie soll es dann auch anders sein, hinter der nächsten Kurve war die Straße wieder trocken und der Regenschauer war vorbei.
Die stellenweisen guten Straßen mit max. 80 km/h gingen in Wellblech über.
Streckenweise gab es Sandverwehungen auf der Straße. Zwei dieser Sandverwehungen innerhalb von 100 Metern nutzte Helga die Transe hinzulegen.
Weiter ging es auf den Wellblech mit ca. 50 km/h stetig bergauf. Dabei hatten wir so starken Rückenwind, dass wir gar keinen Fahrtwind mehr abbekamen.
An Wolfgangs BMW F800GS blinkte auf einmal hektisch die Wasser und Motoranzeige im Display.
Der Kühler-Lüfter drehte sich sehr schwergängig und dürfte das Problem sein.
Wir suchten deshalb im nächsten Ort eine Übernachtungsmöglichkeit, an der wir windgeschützt auch am Moped schrauben konnten.
Wir haben den Fehlercode ausgelesen, den Kühlerlüfter ausgebaut, mit Kriechöl versucht zu schmieren und erfolgreich getestet.
Übernachtung im Homestay. Sehr Familiär, mit reichlich Abendessen und Frühstück für 16 Dollar pro Person.
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35. Tag: 0 (14) Länder, 260 km (10428 km), 5h44' (156h13')
Zeitverschiebung zur deutschen Sommerzeit: +3 Stunden
Übernachtung in Tadschikistan (Höhe 2900 m).
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In der Landkarte sind 7 km neben unserer geplanten Route „heiße Quellen“ eingetragen. Dies klang so verlockend, dass wir natürlich dorthin mussten. Diese konnten unsere Erwartungen leider nicht erfüllen. Es gab dort ein Gebäude mit einem Freibecken, in dem sehr stark nach Schwefel riechendes Wasser sprudelte. Soviel wir herauslesen konnten, waren auch noch Zeitangaben vorhanden, wann Frauen und wann Männer dort Einlass haben. Somit zogen wir unverrichteter Dinge weiter.
Auf dem Weg zurück zur Hauptroute frischte der Wind richtig auf und es fing an zu tröpfeln.
Dunkle Regenwolken standen über den Bergen, genau in die Richtung, wo wir auch fuhren. Die Straße wurde nass und wir zogen unsere Regenkombis an. Wie soll es dann auch anders sein, hinter der nächsten Kurve war die Straße wieder trocken und der Regenschauer war vorbei.
Die stellenweisen guten Straßen mit max. 80 km/h gingen in Wellblech über.
Streckenweise gab es Sandverwehungen auf der Straße. Zwei dieser Sandverwehungen innerhalb von 100 Metern nutzte Helga die Transe hinzulegen.
Weiter ging es auf den Wellblech mit ca. 50 km/h stetig bergauf. Dabei hatten wir so starken Rückenwind, dass wir gar keinen Fahrtwind mehr abbekamen.
An Wolfgangs BMW F800GS blinkte auf einmal hektisch die Wasser und Motoranzeige im Display.
Der Kühler-Lüfter drehte sich sehr schwergängig und dürfte das Problem sein.
Wir suchten deshalb im nächsten Ort eine Übernachtungsmöglichkeit, an der wir windgeschützt auch am Moped schrauben konnten.
Wir haben den Fehlercode ausgelesen, den Kühlerlüfter ausgebaut, mit Kriechöl versucht zu schmieren und erfolgreich getestet.
Übernachtung im Homestay. Sehr Familiär, mit reichlich Abendessen und Frühstück für 16 Dollar pro Person.
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35. Tag: 0 (14) Länder, 260 km (10428 km), 5h44' (156h13')
Zeitverschiebung zur deutschen Sommerzeit: +3 Stunden
Übernachtung in Tadschikistan (Höhe 2900 m).
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Donnerstag, 19. Juni 2014
Am Grenzfluss entlang
Heute ging es zeitig los. Der Abbau unserer Zelte wurde von 3 Jugendlichen aufmerksam beobachtet. Zuerst mit einem Sicherheitsabstand von 100 Metern und dann zum Schluss direkt mit den Fingern am Motorrad,.
Der Straßenzustand war schlecht, wir kamen aber mit den Motorrädern noch ordentlich vorwärts.
Sehr viele Tadschikische- und Chinesenlaster zum Teil mit Anhänger quälten sich hier ziemlich ab.
In einer Kurve fuhr sich ein LKW im losen Kies eines Bachbettes fest und versperrte dabei beide Fahrrichtungen.
Wir präparierten mit dem losen Kies eine schmale Spur neben dem LKW, um diesen mit unseren Mopeds passieren zu können.
An einer Kontrollstelle kam es zwischen Helga und dem Polizeibeamten und dessen Handzeichen zu einem Missverständnis. Sie fuhr daraufhin an der Kontrollstelle einfach durch. Wir wurden aufgehalten, mussten unsere Pässe zur Kontrolle abgeben, uns einige Beschimpfungen anhören und warteten dann länger bis es vermutlich dem Polizeibeamten auch zu dumm wurde und wir unsere Pässe wieder bekamen und weiter fahren durften.
Zur Übernachtung fanden wir in einem kleinen Nest ein „Homestay“. Dieses war sehr Familiär mit Abendessen und Frühstück für 15 Dollar.
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34. Tag: 0 (14) Länder, 320km (10168 km), 7h36' (150h29')
Zeitverschiebung zur deutschen Sommerzeit: +3 Stunden
Übernachtung in Tadschikistan.
Der Straßenzustand war schlecht, wir kamen aber mit den Motorrädern noch ordentlich vorwärts.
Sehr viele Tadschikische- und Chinesenlaster zum Teil mit Anhänger quälten sich hier ziemlich ab.
In einer Kurve fuhr sich ein LKW im losen Kies eines Bachbettes fest und versperrte dabei beide Fahrrichtungen.
Wir präparierten mit dem losen Kies eine schmale Spur neben dem LKW, um diesen mit unseren Mopeds passieren zu können.
An einer Kontrollstelle kam es zwischen Helga und dem Polizeibeamten und dessen Handzeichen zu einem Missverständnis. Sie fuhr daraufhin an der Kontrollstelle einfach durch. Wir wurden aufgehalten, mussten unsere Pässe zur Kontrolle abgeben, uns einige Beschimpfungen anhören und warteten dann länger bis es vermutlich dem Polizeibeamten auch zu dumm wurde und wir unsere Pässe wieder bekamen und weiter fahren durften.
Zur Übernachtung fanden wir in einem kleinen Nest ein „Homestay“. Dieses war sehr Familiär mit Abendessen und Frühstück für 15 Dollar.
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34. Tag: 0 (14) Länder, 320km (10168 km), 7h36' (150h29')
Zeitverschiebung zur deutschen Sommerzeit: +3 Stunden
Übernachtung in Tadschikistan.
Mittwoch, 18. Juni 2014
Auf ins Pamir-Gebirge
Der Vormittag wurde noch für die kleineren Organisationen genutzt.
Die Lenkkopf-Lagerdaten wurden nach Deutschland zur Bestellung gemailt (Hier noch besten Dank für die Unterstützung an Wast und Gerhard).
Stromkabel für das Navi an Helgas Transe wurde gelötet.
Die Gabelrohre an Erwins Adventure bekamen die seit knapp 10.000 km mitfahrenden Neopren-Gabelschützer angepasst und der Starterknopf musste zerlegt und wieder gangbar gemacht werden.
Nach dem Zeltabbau war es bereits Mittag und die Temperatur kletterte auf handwarme 36 Grad.
Wir hatten gute Straßen und kamen gut voran. Uns wurde empfohlen, die Südroute an der afghanischen Grenze zu nehmen, da auch die Einheimischen diesen Weg bevorzugen.
Am Straßenrand wurden reihenweise LKWs gewaschen, dabei lief eine rotbraune Brühe die Straße entlang. Die uns entgegenkommenden LKWs waren ebenso mit rotbraunem Schmutz überzogen. Dies gab uns zu Bedenken, welcher Straßenbelag noch auf uns zukommen wird.
Es war aber halb so schlimm. Aus der geteerten Straße wurde eine Schotterstraße, welche sich durch ein rotes Gebirge zog. Ab und zu mussten wir unsere Mopeds durch ein paar rote Pfützen jonglieren, was die LKWs nicht konnten.
An einer Weggabelung war wieder mal ein Häuschen mit einem Stopp-Schild und einer geschlossenen Schranke. Wir mussten wieder einmal unsere Pässe zur Permit-Kontrolle abgeben.
Hinter uns kam eine Horde Kühe für die die Schanke geöffnet wurde. Die Rindviecher wurden im Gegensatz zu uns nicht kontrolliert.
Helga bekam einen Rüffel vom Kontrollposten, als sie die Kühe dort fotografierte.
Kurz vor der Dunkelheit fanden wir einen Platz am tadschikisch/afghanischen Grenzfluss zum Übernachten.
Nachdem wir auf das Übernachten im Zelt nicht vorbereitet waren, gab es zum Abendessen wieder mal nur Brot und Wasser.
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33. Tag: 0 (14) Länder, 314 km (9848 km), 5h48' (142h53')
Zeitverschiebung zur deutschen Sommerzeit: +3 Stunden
Übernachtung in Tadschikistan.
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Die Lenkkopf-Lagerdaten wurden nach Deutschland zur Bestellung gemailt (Hier noch besten Dank für die Unterstützung an Wast und Gerhard).
Stromkabel für das Navi an Helgas Transe wurde gelötet.
Die Gabelrohre an Erwins Adventure bekamen die seit knapp 10.000 km mitfahrenden Neopren-Gabelschützer angepasst und der Starterknopf musste zerlegt und wieder gangbar gemacht werden.
Nach dem Zeltabbau war es bereits Mittag und die Temperatur kletterte auf handwarme 36 Grad.
Wir hatten gute Straßen und kamen gut voran. Uns wurde empfohlen, die Südroute an der afghanischen Grenze zu nehmen, da auch die Einheimischen diesen Weg bevorzugen.
Am Straßenrand wurden reihenweise LKWs gewaschen, dabei lief eine rotbraune Brühe die Straße entlang. Die uns entgegenkommenden LKWs waren ebenso mit rotbraunem Schmutz überzogen. Dies gab uns zu Bedenken, welcher Straßenbelag noch auf uns zukommen wird.
Es war aber halb so schlimm. Aus der geteerten Straße wurde eine Schotterstraße, welche sich durch ein rotes Gebirge zog. Ab und zu mussten wir unsere Mopeds durch ein paar rote Pfützen jonglieren, was die LKWs nicht konnten.
An einer Weggabelung war wieder mal ein Häuschen mit einem Stopp-Schild und einer geschlossenen Schranke. Wir mussten wieder einmal unsere Pässe zur Permit-Kontrolle abgeben.
Hinter uns kam eine Horde Kühe für die die Schanke geöffnet wurde. Die Rindviecher wurden im Gegensatz zu uns nicht kontrolliert.
Helga bekam einen Rüffel vom Kontrollposten, als sie die Kühe dort fotografierte.
Kurz vor der Dunkelheit fanden wir einen Platz am tadschikisch/afghanischen Grenzfluss zum Übernachten.
Nachdem wir auf das Übernachten im Zelt nicht vorbereitet waren, gab es zum Abendessen wieder mal nur Brot und Wasser.
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33. Tag: 0 (14) Länder, 314 km (9848 km), 5h48' (142h53')
Zeitverschiebung zur deutschen Sommerzeit: +3 Stunden
Übernachtung in Tadschikistan.
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